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Communal Lighting and Energy Efficiency Network (CLEEN), Rumänien Good Practice UN-Habitat 2000 Leitidee Es erfordert besonderes Verhandlungsgeschick, in einer sich stark verändernden politisch-ökonomischen Situation gute Kooperationen aufzubauen. Die Gemeinde Odorheiu Secuiesc in Rumänien manövriert ihre Straßenbeleuchtung in einem noch nicht abgeschlossenen Balanceakt aus der Finsternis einer Diktatur in das Flashlight der Privatisierung und Umstrukturierung. Das Problem Während der Ceausescu-Zeit war es in Odorheiu Secuiesc, Rumänien, gefährlich finster. Die Gemeinden bezogen auf Anweisung der Regierung lange Jahre nur ineffiziente Straßenbeleuchtungs-Anlagen. Daran änderte sich nach der Öffnung zunächst aus Geldmangel auch nicht viel. Als im Jahr 1996 eine Inventur stattfand, befanden sich lediglich in 42% der Leuchtmaste noch funktionierende Lampen. Lösungsansätze, Ressourcen: In diesem Jahr machte die Europäische Kommission ein Angebot an die Gemeinden: über das Projekt Enegy Cities entstand die Kooperation CLEEN - Communal Lightning and Enery Efficiency Network. Mit einem Pilotprojekt wurde zunächst die Sinnhaftigkeit eines Ankaufs ausländischer Energiesparleuchten getestet. Diese wiesen eine deutlich längere Lebensdauer auf als einheimische Produkte. Ein weiterer wichtiger Schritt war aber, das Einverständnis der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft für eine weiträumigere Änderung des Beleuchtungsnetzes zu erlangen. Diese war zunächst zur Wahrung eigener Interessen nicht an einer Reduktion des Stromverbrauchs interessiert. Prozess, Wirkungen Die Gesellschaft übernahm den Handel mit Hochdruck-Natriumdampflampen und verdiente am Ankauf für die Stadtbeleuchtung mit. Durch Einsparungen konnte Geld für den Ausbau des Beleuchtungsnetzes eingesetzt werden. In den späten 90er-Jahren erstrahlten das Rathaus und immer dezentraler gelegene Straßen in neuem Licht. Erfahrungen, Übertragbarkeit Einstweilen haben 75% der Beleuchtung in Odorheiu Secuiesc europäischen Standard erreicht. Neue Perspektiven werden sich mit der geplanten Privatisierung der rumänischen Elektrizitätsgesellschaft ergeben. Neu ist eine Auftrennung der Bereiche Produktion, Transport und Handel in verschiedene Sektionen. Chronologie: 1996: Präsentation des Projekts bei der Europäischen Komission. Kontakt zu Energy Cities 1997: Treffen der Partner in Odorheiu Secuiesc und Konferenz in Sibiu Nov 1997: erste Leuchten mit Energiesparlampen bestückt 1998: Ausbau der Kontakte zur Rumänischen Elektrizitätsgesellschaft RENEL 1998/99: Austausch von 250 Straßenlampen und der Rathaus-Beleuchtung Communal Lighting and Energy Efficiency Network (CLEEN) in der UN HABITAT Datenbank (englisch) |
![]() Kontakt Link Energie Cités
www.energie-cites.org/
Energie-Cités ist eine Vereinigung städtischer europäischer Verwaltungen. Eines der Ziele ist es, die Mitglieder mit Information über nachhaltige städtische Energieprogramme zu versorgen. Das Netzwerk erstreckt sich über 20 europäische Länder und ca. 100 Städte, in der Größenordnung zwischen 100.000 und 300.000 Einwohner. Orase Energie in Rumänien
www.oer.ro/
Orase Energie in Rumänien - OER (das rumänische "Energy Cities" Netzwerk) ist eine NGO mit 38 Mitgliedern, Städten, die an der Verbesserung der Energieeffizienz der öffentlichen Verwaltung (Fernwärme, Beleuchtung, Wasser und Gasversorgung, Müllentsorgung, Verkehr usw.) interessiert sind, und Schritte in Richtung nachhaltige Entwicklung und erneuerbare Energien setzen wollen. PHARE – EU funding programme
europa.eu.int/comm/enlargement/pas/phare/
nur englisch PHARE ist ein Förderungsprogramm der EU für die neuen Beitrittsländer. Es soll Verwaltungen bei dem nötigen Umstrukturierungsprozess im Rahmen der Angleichung an die EU-Standards unterstützen. Im Internet: u.a. Funktionen und Weiterentwicklung des Programms, Einreichprozess und Download-Formulare, Kontakte, Veranstaltungen, Links. Informationen über Odorheiu Secuiesc |
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